Es liegt an Ihnen, Ihre Unterkunft vor Schäden zu schützen. Hier finden Sie einige hilfreiche Tipps dazu, wie Sie dies erfolgreich tun können. Natürlich lassen sich Schäden nie ganz vermeiden, daher ist auch der richtige Umgang mit einem entstandenem Schaden sehr wichtig – dies gilt sowohl für einen durch den Gast verursachten Schaden wie auch durch allgemeinen Verschleiß und ohne Einwirkung. Nicht nur Ihnen können Schäden entstehen, auch dem Gast – von Beschädigung oder Verlust seines Eigentums bis hin zu Verletzungen. Was bedeutet das für Sie? In allen Fällen können Sie richtig und nachhaltig handeln. Hier sehen Sie, wie.

Vorbeugen und Schäden verhindern

Bedenken Sie ein paar einfache Dinge im Verhalten Ihren Gästen gegenüber und bei der Ausstattung Ihrer Monteurunterkünfte und vermeiden Sie sich so viel Ärger.

1. Durch den richtigen Umgang mit Ihren Gästen

Bereits bei der „Auswahl“ Ihrer Gäste können Sie einiges beachten, das das Schadensrisiko verringert. Versuchen Sie sich bereits beim ersten Kontakt einen möglichst guten Eindruck davon zu verschaffen, mit wem Sie es zu tun haben. Verlassen Sie sich grundsätzlich auf Ihr Bauchgefühl und trauen Sie sich auch, jemanden abzulehnen. Welche Erfahrungen haben Sie mit den Unternehmen gemacht, die bei Ihnen Zimmer für Monteure mieten? Ohne zu verallgemeinern – viele Erfahrungen lassen sich auch auf andere Gäste übertragen. Vermerken Sie sich daher Ihre Erfahrungen. Wenn Sie sich besonders unwohl fühlen, recherchieren Sie etwas im Internet, um sich einen besseren Eindruck zu verschaffen.

Neben Kenntnissen über Ihre Gäste ist natürlich auch eine Kaution ein wirkungsvolles Mittel zur Schadensvermeidung – natürlich aber nur da, wo sie auch angemessen ist.

Vorlagen zur Kautionserstattung und -zahlung:

"Eine Quittung über die Zahlung der Kaution finden Sie hier."

"Eine Vorlage zur Kautionserstattung in Bar finden Sie hier."

"Eine Vorlage zur Kautionserstattung per Überweisung finden Sie hier."

Natürlich helfen auch einige Regeln, um durch Gäste verursachte Schäden zu verhindern.

Übertreiben Sie es aber nicht mit Zeichen, Warnhinweisen und Verhaltensregeln! Überlegen Sie, wie sehr das Sie selbst in Ihrem Wohlfühlen und Entspannen stört – denn es signalisiert Misstrauen. Also vertrauen Sie Ihren Gästen, dass sie selbst ein Bewusstsein für Grundregeln im Umgang mit Ihrem Eigentum haben. Eine saubere, gut gestaltete Unterkunft, in der sich die Monteure wohl fühlen, ist die beste Grundlage für einen sorgsamen Umgang und niemand fühlt sich zu stark belehrt.

2. Mit der passenden Ausstattung

Nicht zu unterschätzen ist die richtige Ausstattung Ihrer Monteurzimmer bei der Vermeidung von Schäden. Auf zerbrechliche und empfindliche Gegenstände und Materialien sollten Sie möglichst ebenso verzichten wie auf teure und Ihnen liebgewonnene Stücke. Achten Sie auf die richtige Platzierung aller Gegenstände, lassen Sie auch dem kräftigsten Monteur genügend Platz. Eine Monteurunterkunft braucht keine Designmöbel, aber eine Investition in stabile und strapazierfähige Betten, Schränke, Tische u.ä. lohnt sich. Dies gilt auch für Ihre Küchenausstattung: Komposite-Arbeitsplatten sind belastbarer als andere und Schneidebretter verhindern das Schneiden auf den Arbeitsplatten. Gummipuffer als Anschläge an den jeweiligen Wänden und Möbeln für Türen und vielleicht sogar an Fenstern schützen vor Schäden und reduzieren Geräusche.

Auch Flecken sind Schäden. Wie können diese vermieden werden? Bereits die Auswahl des richtigen Bodenbelags ist hier viel wert - Gleiches gilt für Textilien. Fliesen lassen sich leicht reinigen, Kunststofftischdecken schützen Ihre Tische und Flecken sind kein Thema. Fleckenfeste Stoffe erleichtern Ihnen vieles, imprägnieren Sie Ihre Sofas. Vorhandene Spezialreiniger ermöglichen Ihnen ein schnelles Handeln.

Auch eine falsche Bedienung Ihrer Geräte kann Schäden nach sich ziehen. Denken Sie an Anleitungen für Fernseher, Stereoanlagen, Küchengeräte und zum Beispiel den Herd, platzieren Sie sie in der Nähe der jeweiligen Geräte an gut sichtbaren Stellen und weisen Sie Ihre Gäste bei Ankunft darauf hin. Vermerken Sie auch die Anleitungen auf einer Checkliste und prüfen Sie regelmäßig, ob noch alle an ihrem Platz sind.

Der Schaden ist da – was nun?

Trotz allem guten Vorbeugen passieren natürlich immer mal wieder Schäden. Doch auch aus Schäden können Sie lernen und so nachhaltig mit ihnen umgehen. Beachten Sie Schäden durch normalen Gebrauch. Eine schnelle Abnutzung oder auch ein Kaputtgehen kann bedeuten, dass die Qualität für Ihren Zweck nicht ausreicht. Anhand dieser Schäden erkennen Sie, ob es sich für Sie lohnt, doch etwas mehr zu investieren, vielleicht einen anderen Hersteller auszuprobieren und die Ausstattung Ihrer Monteurzimmer zu verändern.

Auch Missgeschicke der Gäste sind ganz normal – das kennen Sie sicher auch von sich selbst. Daher gilt: Bleiben Sie locker und freundlich! Aufregen stresst Sie und Ihren Gast und das Vertrauen leidet. Versuchen Sie immer ein gutes Ergebnis für alle zu erreichen – die positive Wirkung von Großzügigkeit sollte nicht unterschätzt werden, sofern der Schaden nicht zu fahrlässig entstand.

Wichtig: Ein nachhaltiger Umgang mit Schäden erspart viel Arbeit, Zeit und Geld gegenüber einer Vielzahl von provisorischen Schadensbehebungen. So schützt man sich vor den vielen bösen Überraschungen, die meistens auch noch zu den ungünstigsten Zeitpunkten geschehen. Bedenken Sie das vor allem auch bei der Entscheidung, etwas selber zu reparieren, das Freunde und Bekannte übernehmen zu lassen oder einen professionellen Handwerker zu beauftragen. Viele Reparaturen können Sie sicher auch selbst erledigen, aber vermeiden Sie hier provisorische Lösungen und informieren Sie sich entsprechend. Natürlich kann Ihnen auch mit Handwerkern Ärger ins Haus stehen.

Egal, wie der Schaden entstanden ist, er sollte natürlich möglichst schnell behoben werden – ganz besonders gilt das natürlich, wenn er nicht vom Gast verursacht wurde. Wenn Sie schnell und kompetent reagieren, verwandeln Sie den Mangel womöglich sogar in etwas Positives! Sprechen Sie mit dem betroffenen Gast und zeigen Sie, dass Sie sich um eine schnelle Lösung bemühen.

Tipp: Schaffen Sie sich einen gut durchdachten Vorrat an Glühbirnen, Duschköpfen, Bettwäsche u.ä. sowie nötiges Werkzeug an. Das ermöglicht ein erfolgreiches, stressfreies und schnelles Beheben kleinerer Mängel.

Schlüsselverlust – wer verliert, haftet

Verliert ein Gast Ihren Schlüssel, haftet er auch für den Schaden. Denn er ist verpflichtet, diesen vor Abreise wieder abzugeben. Ist der Schlüssel mit dem Namen Ihrer Monteurunterkunft versehen, ist vielleicht auch ein Auswechseln des Schlosses sinnvoll und nötig. Auch dabei können Sie darauf bestehen, dass Ihr Gast/Mieter die Kosten trägt - das kann mitunter sehr teuer werden, wird aber möglicherweise von seiner privaten Haftpflicht übernommen.

Schadensersatz

Hier ist ein gutes Abwägen gefragt. Es kann immer etwas zu Bruch gehen, seien Sie auch mal großzügig. Das wird sich für Sie auszahlen! Handelt es sich natürlich um größere Beträge, wurde sich sehr fahrlässig verhalten oder sogar mutwillig, sind andere Reaktionen gefragt. Scheuen Sie sich an dieser Stelle nicht, Ihr Recht entsprechend zu vertreten.

Tipp:Informieren Sie Ihre Gäste bereits vor der Buchung über mögliche Gebühren für entstandene Schäden. Diese können Sie im Mietvertrag vermerken und so streitige Auseinandersetzungen vermeiden. Achten Sie dabei besonders auf angemessene Beträge – alles andere schafft Misstrauen.

Schäden am Gast: Diebstahl, Verletzungen und andere Schäden

Nicht nur Ihnen können Schäden entstehen – auch Ihren Gästen. Ob nun materieller Schaden oder Verletzungen durch Unfälle. Hier sind Sie gefragt! Alle wichtigen Informationen – von Ihrer Verkehrssicherungspflicht über Haftung und Schadenersatz bis hin zu der richtigen Versicherung finden Sie alle wichtigen Informationen hier! Erfahren Sie hier mehr zur Verkehrssicherungspflicht.

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