An dieser Stelle geben wir Ihnen Vorschläge für das Serviceangebot Ihrer Unterkunft. Ein Top-Service ist bei der Vermietung von Zimmern für Monteure die Ausnahme. Das gibt Ihnen die Chance, sich positiv von Ihrer Konkurrenz abzusetzen.

Als Vermieter einer Unterkunft für Monteure brauchen Sie nicht mit angesagten Urlaubszielen in Konkurrenz treten. Touristen können frei entscheiden, wo sie Urlaub machen. Monteure hingegen können nicht frei wählen, wo ihr nächster Einsatzort ist. Als Vermieter von Monteurzimmern hat man lediglich regionale Konkurrenz. Wie schaffen Sie es also, dass die Monteure sich für Ihre Unterkunft, und nicht für die Ihrer Mitbewerber aus der Nachbarschaft entscheiden? Die Lösung: Bieten Sie die richtigen Serviceleistungen an!.

Freunde mit Bier und Pizza ködern...

Gute Freunde lassen sich zum Beispiel oft relativ einfach mit „flüssiger Bezahlung“ und einer Lieferung vom Pizza-Mann überzeugen. Je mehr Leute helfen, desto einfacher ist es für alle. Wichtig ist aber, jedem rechtzeitig Bescheid zu geben, sonst läuft man Gefahr, dass man am Tag des Umzuges alleine da steht.

Tipp: Drücken Sie sich nicht, wenn Sie mal gefragt werden, ob Sie bei einem Umzug helfen können. Ihr Bekannter wird sich dann sehr wahrscheinlich bei Ihnen revanchieren.

Um den Umzug zu verkürzen, sollten alle „kleinen Dinge“ bereits in Kartons verpackt sein, bevor die Umzugshelfer vor der Tür stehen. Ist neben Getränken auch für die restliche Verpflegung gesorgt, kann der Umzug (weitgehend) frustfrei ablaufen.

Ihr persönliches Serviceangebot

Als Vermieter macht man sich natürlich so seine Gedanken, mit welchen Serviceleistungen man seine Gäste überzeugen kann. Ein Tipp: Schauen Sie einfach mal bei Ihrer regionalen Konkurrenz vorbei. Andere Vermieter einer Monteurunterkunft stellen sich nämlich die gleichen Fragen wie Sie. Statten Sie der Konkurrenz einen Besuch ab, oder machen Sie sich auf deren Webseiten ein Bild von den Leistungen und Serviceangeboten. Ahmen Sie die Konzepte der Konkurrenten aber nicht plump nach, sondern entwickeln Sie die Ideen weiter und passen sie die Ideen Ihren Begebenheiten vor Ort an. Überprüfen Sie jede gute Idee auf die spezielle Tauglichkeit für Ihre Unterkunft. Verfallen Sie aber nicht vorschnell in Aktionismus, sondern wägen Sie ihre Entscheidungen gut ab.

Laden oder Einkaufsservice

Service-Möglichkeiten im Rahmen der Vermietung von Zimmern an Monteure gibt es viele. Sie müssen abwägen, in welchen Bereichen tatsächlich bedarf entsteht, und was sie auch tatsächlich umzusetzen im Stande sind. Ein großer Familienbetrieb hat da wahrscheinlich bessere Möglichkeiten als ein ein-Mann-Betrieb.

Sie können zum Beispiel einen kleinen Laden anbieten, hierfür benötigt man aber Platz und muss feste Öffnungszeiten anbieten. Zudem können die Waren können verderben. Und wenn der nächste Supermarkt in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen ist, macht so ein eigener Laden auch kaum Sinn.

Eine Alternative zum eigenen Laden stellt insbesondere für kleine Unterkünfte ein Einkaufsservice dar. So kaufen Sie nur das ein, was Ihnen auch garantiert abgenommen wird. Erstellen Sie eine Liste mit den gängigen Artikeln wie bspw. Getränke, Lebensmittel, Toilettenartikel und Zeitschriften. Sie kaufen somit nur auf Bestellung für die Monteure ein und liefern bis auf die Zimmer.

Weisen Sie Ihre Gäste bereits bei der Zimmerbuchung auf Ihren Einkaufsservice hin. Hängen Sie der Buchungsbestätigung direkt eine Einkaufsliste an. Weisen Sie im Zuge dessen darauf hin, dass die Monteure auf diese Weise schon bei der Ankunft einen vollen Kühlschrank vorfinden können. Notieren Sie unbedingt zu jedem Artikel den Preis. Eine geringe Servicepauschale z.B. in Höhe von 5 Euro pro Einkaufstour ist sicherlich nicht kostendeckend, hilft aber die Kosten zu reduzieren. Die Gebühr bewahrt Sie vor Kleinstbestellungen, wie etwa einem kleinen Glas Marmelade und einem halben Liter Milch.

Um Ihren Aufwand so gering wie möglich zu halten, sollten Sie nur Produkte anbieten, die sie alle in dem gleichen Supermarkt finden.

Sollte es Ihnen nicht möglich sein, jeden Tag einkaufen zu gehen, so ist es eine Variante, Ihren Einkaufsservice an zwei oder drei festen Tagen in der Woche anzubieten. Versuchen Sie diese Einkäufe bestmöglich in Ihren Alltag zu integrieren. Wenn Sie für sich privat einkaufen, verbinden Sie diese Tour direkt mit dem Einkauf für die Zimmer für Monteure.

Brötchenservice und Lunchpakete

Sinnvoll und mit nur geringem Zeitaufwand verbunden ist ein Brötchenservice. Die Bestellung kann bereits am Anreisetag für den nächsten Morgen ausgestellt werden und erfolgt dann täglich bis zur Abreise der Monteure. Hier müssen Sie natürlich die Frühstückszeit der Monteure beachten.

Versuchen Sie doch mit einem Bäcker aus Ihrem Ort zusammenzuarbeiten. Wenn es Ihnen gelingt, dass Ihr Bäcker Sie in seine Liefertour frühmorgens einplant und Ihre Zimmer für Monteure direkt beliefert, haben Sie sich bereits eine Menge Arbeit und Kosten gespart.

Eine weitere Service-Möglichkeit als Vermieter von Zimmern an Monteure sind Lunchpakete. Testen Sie die Resonanz, indem Sie den Monteuren zur Begrüßung oder am Abreisetag ein Lunchpaket für die Heimreise zusammenzustellen. Diesem Lunchpaket sollten Sie dann auch einen Flyer von Ihrer Unterkunft beilegen. Dies hat einen hohen Werbeeffekt für Ihre Unterkunft. Das Lunchpaket kann aus einem Apfel, einer Banane, einer Bockwurst inkl. einer kleinen Packung Senf, einem Schoko- oder Müsliriegel und einem halben Liter Kakao bestehen.

Wenn diese Serviceleistung gut angenommen wird, können Sie das Angebot ausweiten und zu einem fairen Preis täglich Lunchpakete für den Arbeitsweg anbieten. Fragen Sie die Mieter Ihrer Zimmer auch, welche Inhalte Sie sich für das Lunchpaket wünschen.

Wäscheservice

Eine weitere Idee ist ein Wäscheservice. Monteure, die eine längere Zeit bei Ihnen verbringen, müssen früher oder später ihre Arbeitskleidung waschen. Oftmals ist es so, dass die Monteure ihre Bekleidung am Wochenende mit nach Hause nehmen und die Wäsche dort reinigen. Es wäre ein hoher Komfort für die Arbeiter, wenn sie ihre Wäsche am Abreisetag vor das Zimmer stellen können und bei der erneuten Anreise frisch gewaschen im Zimmer vorfinden.

Tipps und Regeln für den Wäscheservice:

Arbeiten Sie mit einer örtlichen Wäscherei zusammen. Vereinbaren Sie mit Ihrer Wäscherei einen Mengenrabatt und evtl. Abholung und Anlieferung.
Informieren Sie die Monteure über den Preis.
Legen Sie den Monteuren in jedem Zimmer ausreichend blaue Säcke als Wäschesäcke aus.
Kennzeichnen Sie die Wäschesäcke der Monteure nach Namen oder Zimmer-Nummer.
Legen Sie feste Zeiträume für den Abgabezeitpunkt (z.B. Freitags, 15:00 Uhr) und den Rückgabezeitpunkt (z.B. Samstags, 18:00 Uhr) fest.
Planen Sie genügend Reservezeit ein. Für den Fall, dass einmal etwas schiefgehen sollte.
Wenn Sie die Wäsche selbst reinigen, so bedenken Sie den zeitlichen Aufwand und schlagen zu Waschpulver, Strom und Wasser auch eine angemessene Pauschale für sich selbst drauf.

Grillabend

Sind Sie gesellig und mögen das Beisammensein und den Austausch mit Ihren Gästen? Wie wäre es dann im Sommer mit einem wöchentlichen Grillabend (sofern das Wetter mitspielt)? Evtl. können Sie auch eine Fernseher oder eine Leinwand aufstellen, auf der gemeinsam Fußball geschaut werden kann.

Ob Sie selbst für alle einkaufen oder jeder sich sein eigene Grillgut mitbringen, bleibt Ihnen überlassen bzw. sollten Sie mit Ihren Gästen abklären. Ketchup und Senf sollten Sie als Ausrichter kostenlos bereitstellen. Sie Können an dem Grillabend auch zu einem fairen Preis Bier verkaufen (z.B. ein Euro pro 0,33 Flasche) und nebenbei noch etwas Geld verdienen.

Was es sonst noch an Service-Leistungen gibt

Baustellen-Transfer oder Fahrt zur Haltestelle
Mini-Bar
Regelmäßiger Betten-/Wäschewechsel
Zwischenreinigung
Fahrradverleih
Internetzugang
Handtücher-Pakete (falls nicht ohnehin enthalten)
...

Feedback der Monteure einholen

Bei Ihren Service-Angeboten im Rahmen der Vermietung Ihrer Zimmer sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Wir hoffen Ihnen einige Anregungen für die Vermietung an Meintuere geben konnten. Gehen Sie auch auf Ihre Gäste zu und fragen Sie, was für Serviceangebote Sie sich wünschen, oder was Sie noch verbessern können.
Unbedingt beachten: Ordnungsrechtliche und steuerrechtliche Fragen zu zusätzlichen Dienstleistungen sollten im Vorwege unbedingt geklärt sein.
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